Liebe Besucher meiner Homepage,

auf dieser Seite möchte ich Euch ein paar Bücher vorstellen, die sich speziell mit dem Thema Sternenkinder befaßt.

Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich keines dieser Bücher selbst gelesen habe, sondern sie lediglich aus Empfehlungen anderer Sterneneltern kenne. Mir selbst war während der intensiven Trauerphase nicht so sehr das lesen wichtig, sondern der Austausch mit anderen Sterneneltern.

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Die Autorin Astrid Spengler hat das Buch „Unendlich Klara“ geschrieben. Sie selbst mußte Ihre Tochter Klara zu den Sternen reisen lassen, und hat Ihre Gedanken und Gefühle in diesem Buch festgehalten. Sie selbst möchte mit diesem Buch anderen Sterneneltern Mut machen, durch die Trauer aktiv zu gehen.

Von der Autorin Barbara Künzer-Riebel stammt das Buch „Nur ein Hauch von Leben“. In diesem Buch berichten Eltern vom Tod Ihres Kindes, und von Ihrem Weg der Trauer.

Eines der Standardwerke ist das Buch „Gute Hoffnung, jähes Ende“ von der Autorin Hanna Lothrop. Hierin wird systematisch den Fragen und Gefühlen nachgegangen, die in der Trauer auftauchen.

Auch ein Sternenpapa hat ein Buch geschrieben. Er mußte seine Tochter nach nur wenigen Monaten zu den Sternen reisen lassen. Er heißt Stephan Thromése, und sein Buch heißt „Schattenkind“. Vielleicht gerade für trauernde Papas der geeignetere Lesestoff.

Noch ein Mann unter den Autoren ist Klaus Schäfer. Sein Buch heißt „Ein Stern, der nicht leuchten konnte“. Dieses Buch setzt sich aus sehr zahlreichen Umfragen unter verwaisten Eltern zusammen (Auch ich habe hierzu viele Fragebögen abgegeben). Dieses Buch ist vielleicht eher als Ratgeber zu sehen.

Noch einen Rageber hat die Autorin Sabine Bode geschrieben: „Wenn die Wiege leer bleibt“

Ebenso eher ein Ratgeber von der Autorin Christine Fleck-Bohaumilitzky „Du hast kaum gelebt“. Dieses Buch spricht aber neben Sterneneltern auch das Klinikpersonal, Trauerbegleiter und Hebammen an, und zeigt Möglichkeiten von Abschiedsritualen auf.

Ein weiteres sehr bekanntes, und schon fast als Standardwerk zu bezeichnendes Buch ist von Ute Horn „Leise wie ein Schmetterling“. Sie selbst ist fünffache Sternenmami, und sie weiß, wovon sie – gerade hinsichtlich Fehlgeburten – spricht.

Es gibt auch einige Bücher, die sich vor allem an die Geschwisterkinder richten. Denn auch sie sind betroffen und trauern. Da ich mich persönlich damit noch gar nicht auseinander gesetzt habe, nur den Autor und den Titel:

– Heike Saalfrank: Abschied von der kleinen Raupe

– Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz

– Heike Wolters: Lilly ist ein Sternenkind

Dann gibt es noch ganz liebe Erinnerungsalben, kreiert von Frau Heike Wolters. Sie selbst ist Sternenmami, und hatte ein Problem damit, die üblichen Erinnerungsalben für ihr Sternenkind fortzuführen, da man da vor gewisse Konflikte gestellt wird, wenn man dann immer wieder die Größe, das Gewicht, die ersten Worte etc. hinterlegen soll. Somit kam Sie auf die Idee spezielle Erinnerungsalben für Fehl- u. Totgeborene Kinder zu entwerfen.  Teilweise kann man bei Amazon sogar „hineinschnuppern“. Näheres dazu auf Ihrer Homepage http://www.heikewolter.de/erinnerungsalben.html 

Mich hat diese Woche – genauer gesagt am 25.11.11 – eine E-Mail erreicht, daß dieses Jahr ein neues Buch mit dem Titel „Still geboren“ auf den Markt gekommen ist. Autoren sind Fr. Maureen Grimm und Frau Anja Sommer.

Zwar kenne ich dieses Buch selbst nicht, aber ich erhielt eine kleine Leseprobe, und diese hat mir sehr zugesagt. Herr Scholl vom Panama-Verlag hat dieses Buch so beschrieben:

„Darin lassen sie die Eltern mit ihren Erfahrungen ebenso zu Wort kommen wie beruflich involvierte Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen, Seelsorger und Bestatter. Mit einer sensiblen Sprache möchten sie ein einfühlendes Verständnis dieser prägenden Erfahrung vermitteln. Ergänzt um historische Perspektiven spüren die Autorinnen Ritualen des Abschiednehmens nach, die den gemeinsamen Umgang mit solch existentiellen Situationen für alle Beteiligten erleichtern können. Neben den Traditionen der Post-mortem-Fotografie gehören hierzu auch neuere Ansätze der Fotografie und Malerei, wie die Aquarelle von Anja Sommer in diesem Band eindrucksvoll zeigen.“