Wie könnte es anders sein – auch wir sind Eltern eines Sternenkindes. Die Schwangerschaft kam völlig überraschend, da wir begründeten Verdacht hatten, daß wir niemals Kinder haben werden.

Als wir dann realisiert hatten, daß „wir“ schwanger waren, war freilich die Freude groß, und wir begannen in unseren Köpfen an der Zufkunft zu dritt zu basteln.

Beim ersten Frauenarzttermin konnte man auf dem Ultraschall bereits das Herzchen schlagen sehen, und es gab ein tolles Bild.  

 Leider sollte dieses Bild bereits auch wieder das letzte sein. Unser Knirps hat uns in der 11. Schwangerschaftswoche still und heimlich verlassen, und ist zu den Sternen gereist

 

  

Daraufhin fiel ich (Andrea) in ein tiefes Loch, welches noch größer nach der Curettage war, da ich leider in einem Krankenhaus gelandet bin, wo man nicht gerade zimperlich mit Sterneneltern umging.

Nach dem ersten Schock, und den ersten Tagen der Trauer, begann ich im Internet zu suchen, und fand ein Forum, wo ich mich mit Betroffenen austauschen konnte. Dabei hab ich festgestellt, dass ich nicht verrückt war (wie ich ursprünglich angenommen hatte, da es einige Menschen gibt, die meinten, man könne unverzüglich wieder zur Tagesordnung übergehen).

Und wir kamen dann auch erstmals mit dem Thema „Erinnerungsschleifen“ in Kontakt. Es war nicht einfach, welche zu bekommen. Zum Glück gab es jemand in dem Forum, der Kontakte nach Amerika hatte, und welche besorgen konnte.

Leider haben wir schon binnen kürzester Zeit eine verloren, zwei haben wir verschenkt, und als uns die letzte kaputt ging, wussten wir, dass es an der Zeit ist, welche zu machen.

Aber wie? Aus Stoff? – nein, es sollte etwas festeres sein, das nicht vom Regen kaputt gemacht werden konnte… Stück für Stück reifte „unsere“ Erinnerungsschleife. Wir beide haben daran gebastelt, eine Innenarchitektin hat sie uns dann am Computer dargestellt (dafür nochmals vielen lieben Dank), und eine Kollegin konnte uns das noch überarbeiten (auch an sie ein ganz liebes Dankeschön).

Dann wurde ein Gewerbeschein angemeldet, diese Form der Schleife beim Markenpatentamt eingereicht, Produzenten gesucht etc. etc. – das würde jetzt zu weit führen, alles detailliert zu berichten.

Auf jeden Fall ist Sie jetzt da:

unsere Erinnerungsschleife

„Little Angel“

 

Und an dieser Stelle nochmals meinen innigsten Dank an meinen Schatz, der mich immer unterstützt hat, wenn ich mutlos wurde – Ich liebe Dich.

Danke an all die lieben Helferlein, die mir unentgeltlich zur Seite standen und  immer noch stehen, dieses Projekt zu verwirklichen.

Andrea